Nova & Quinton 1 – Jessica Sorensen

Faustdaten:

  • Titel: Nova und Quinton- True Love
  • Autor: Jessica Sorensen
  • Genre: New Adult
  • Reihe oder EB: Band 1 aus der Trilogie Nova & Quinton
  • Seitenzahl: 399
  • Preis: 8,99€       (*kaufen*)
  • Verlag: Heyne
  • Perspektive: weibliche und männliche Ich-Perspektive

 

Inhalt:

Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte…

 

(Quelle: Heyne)

 

Cover:

Das Cover ist jetzt nichts Besonderes. Es ist halt ein typisches Cover dieses Genre. Aber ich mag das Gelb. 🙂

 

Charaktere:

Nova Reed:

Nova ist eine junge Frau, die in der Vergangenheit einiges erlebt hat. Nicht alles war vorteilhaft für ihre Psyche. So lernt man sie, ich glaube, ich kann sagen, als Kämpferin kennen. Denn irgendwie kämpft sie um ein glückliches Leben. Denn sie hat noch lange nicht mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und hat dementsprechend einige Probleme, die aber nicht wirklich jeder Außenstehende mitkriegt, da sie sehr verschlossen ist und nicht jeden an sich heran lässt.

Quinton Carter:

Auch Quinton hat sehr sehr große Probleme, die durch seine Vergangenheit bedingt sind. Doch Quinton geht ganz anders mit seinen Problemen um als Nova. Er unterdrückt seine Probleme mit Alkohol und Drogen. Er will auf jeden Fall eigentlich kein glückliches Leben leben, man kann sogar sagen, dass er am liebsten nicht am Leben sein möchte. Er ist kein Kandidat für aktiven Selbstmord, da er den passiven Weg über die Drogen nimmt. Auch seine Familie hat sich von ihm größtenteils deswegen abgewandt.

 

Handlungen und Gefühle:

Man kriegt schon von Anfang an mit, dass Nova ziemlich kaputt ist, aber schon den Wunsch hat zu leben. Ich konnte sie verstehen, und einige ihrer Handlungen nachvollziehen, aber auch nicht alle. Quinton dahingegen war ein ganz anderes Kaliber. Er war das ganze Buch über bekifft und / oder betrunken.

Beide hätten nicht gedacht, dass sie die Liebe finden würden, aber wie das ja so bei NewAdult-Büchern ist… Aber man kann nicht von einer leichtfüßigen Liebesgeschichte reden, die man vielleicht aufgrund des Covers vermutet hätte.

Doch ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe den beiden keine große Chance gegeben, denn aus meiner Sicht sind beide viel zu kaputt, um gemeinsam eine Beziehung zu führen. Schließlich lernt man sie am Anfang getrennt kennen und weiß somit schon ein bisschen mehr als die Beiden. Aber ich fand ziemlich süß, wie sie miteinander umgegangen sind. Denn beide haben gemerkt, dass der andere nicht wirklich glücklich und unbeschwert ist und waren dementsprechend recht vorsichtig. Sie merken auch, dass sie sich, ganz ohne über ihre schreckliche Vergangenheit zu reden, verstehen können.

Natürlich gibt es auch ein paar Nebencharaktere, die zu manchen Komplikationen geführt haben, und die vor allem, finde ich, schlechten Einfluss auf Nova hatten. Was genau passiert ist? Leeeeesen…

Das Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch hat schon ziemlich an meinen Nerven gezogen, doch durch den fesselnden, jugendlichen Schreibstil musste ich weiter lesen. Natürlich wollte ich auch wissen, ob sie aus dem Drogensumpf herauskommen, besonders Nova (bei ihr hatte ich noch die meiste Hoffnung). Auch der Perspektivwechsel hat zum Lesefluss beigetragen, denn es war ziemlich interessant die unterschiedlichen Sichten zu lesen.

 

Besonderheiten:

Ganz besonders an diesem Buch finde ich die Thematik und wie sich die Autorin mit dieser auseinander setzt. Sie vermittelt sie dem Leser, meiner Meinung nach, verständlich und auch nachvollziehbar.

 

DiesDasJenes:

Das Buch ist, wie gesagt, der erste Band einer Trilogie. Die andern beiden Bänder heißen Second Chance und No Regrets.

 

Lulu: Ich hab es lange vor dir gelesen und kann mich dir anschließen.

 

Fazit:

Ich kann das Buch nur jemanden mit starken Nerven empfehlen, denn die Tehmen, besonders das Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch, sind nicht wirklich leicht zu verdauen. Aber die Autorin schafft es dem Leser die Themen einigermaßen langsam und „verdaulich“ näher zu bringen. Also lest es, wenn Ihr Euch an das Thema herantraut und auch einige Tränen verdrücken könnt.

(Ich habe das Gefühl, dass ich eine Erfahrung reicher bin, auch wenn ich sie nicht wirklich am eigenen Leibe erleben musste. Lulu: Tatsächlich dachte ich dasselbe nach dem Lesen.)

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Hoffnungsvolle Grüße,

Franza

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