Amber to Ashes – Gail McHugh

Faustdaten:

  • Titel: Amber to Ashes- Ungebändigt
  • Autorin: Gail McHugh
  • Genre: New Adult
  • Reihe oder EB: KEIN EB
  • Seitenzahl: 592
  • Preis: 9,99€      (*kaufen*)
  • Verlag: Piper
  • Perspektive: drei Ich- Perspektiven (1x weiblich, 2x männlich)

 

Inhalt:

Als Amber an ihrem ersten Tag am College den charmanten Brock Cunningham kennenlernt, kann sie bald an nichts anderes mehr denken als an ihn. Zumindest bis sie Ryder Ashcroft trifft, einen tätowierten Bad Boy, der bei ihr zunächst einen starken Fluchtreflex auslöst – dann aber mit einem Kuss ein Stück ihrer Seele stiehlt. Brock und Ryder sind wie Feuer und Eis, Tag und Nacht, doch Amber sehnt sich nach beiden gleichermaßen. Brock ist ihre Obsession, Ryder ihr brennendes Verlangen ..

(Quellen: Piper)

 

Cover:

Lulu:   Wenn wir schon ein Buch haben indem ZWEI Kerle um EIN Mädchen buhlen, dann hätte ICH für meinen Teil auch gerne ZWEI Kerle auf dem Cover.

Franza:   Ja, das wäre echt besser gewesen. Aber ich finde das Cover auch nicht so schlimm, es passt zum Genre und für mich reicht das auch.

 

Charaktere:

Amber:

Franza:   Am Anfang dachte ich, sie ist eine starke, unabhängige Frau und folgt ihren Prinzipien trotz ihrer Vergangenheit. Man merkt nämlich schnell, dass Amber es nicht leicht hatte. Doch dann wurde ich eines besseren belehrt. Sie tut zwar so, als wäre sie stark und taff, aber dann lässt sie sich zu etwas überreden, was gegen ihre Prinzipien geht, womit sie eigentlich schon schlimme Erfahrungen gemacht hat. Damit war sie bei mir schon fast unten durch, doch ich habe ihr irgendwie noch eine Chance gegeben, da sie ziemlich verschlossen war und ich ihre Vergangenheit ziemlich mies fand.

Lulu:   Vergangenheit hin oder her. Wenn man sich unabhängig gibt, sollte man auch so handeln und sich nicht beeinflussen lassen, gerade wenn diese Prinzipien aus Traumata aus der Vergangenheit gründen.

Wo sie sich aber nie selbst verraten hat war, was ihr Hauptfach Psychologie angeht. Sie will anderen Menschen helfen, weil ihr auch etwas wirklich Schlimmes passiert ist. Das ist durchaus nachvollziehbar und auch begründet.

Andererseits war sie auch teilweise ganz lustig, weil sie einen makaberen Humor hatte, der ihr ganz klar einige Pluspunkte eingehandelt hat. Dadurch war sie ziemlich schlagfertig.

Ryder:

Lulu:   Er wirkt wie ein Arschloch und ist auch unfassbar dreist. Aber irgendwie lässt er dann doch mal seinen Charme durchblicken, der mit seinem weichen Kern verbunden ist. Denn wenn Ryder keinen weichen Kern haben soll, dann weiß ich auch nicht mehr.

Er ist eben auf den ersten Blick ein Bad Boy aus dem Lehrbuch. Piercings, Tattoos, Charme, Sexappeal.

Aber das wäre eben nicht nur Ryder. Ryder hatte auch Mitgefühl und war furchtbar fürsorglich seiner Familie gegenüber und hat sich rührend um alle gekümmert.

Und er war verdammt nochmal genauso schlagfertig wie Amber, was durchaus zu Zoff geführt hat.

Franza:   Jaaaaa. Ryder ist ein Typ, der auf den ersten Blick wie der typische Bad Boy aussieht, aber Ryder ist Ryder. Er trägt ziemlich viel Verantwortung und weiß, wie es ist, wenn man keine Wahl hat. Eigentlich merkt man nach ein paar Gesprächen, dass er einen ziemlichen weichen Kern hat.

Auch spielt er Football, was ich persönlich ziemlich cool finde. Außerdem besitzt er einen roten Mustang :). Ich hab ihn ziemlich lieb gewonnen, denn er ist sehr schlau, was man nicht vermutet, und das mag ich.

Brock:

Franza:   Brock ist auf den ersten Blick der typische Good Guy, doch er ist ganz und gar nicht ein Good Guy. Er ist ein Bad Boy durch und durch. Er tut nämlich Sachen, die kein Good Guy jemals tun würde. Auch er hat seine Komplexe, eher Schuldgefühle. Denn er hasst seine Familie, die ihn auch hasst, aber akzeptiert, da sein Vater sehr aufs Image bedacht ist (Anwalt). Ich konnte Brock nicht mehr viel abgewinnen, als ich erfahren habe, dass er so ist, wie er ist.

Lulu:   Das Einzige was man ihm wirklich zugestehen konnte war, dass er heiß war. Mehr war da aber auch nicht wirklich.

Er war auch immer ein wenig gegensätzlich in seinem Handeln und Denken. Einerseits war er unfassbar besitzergreifend und ständig dabei sein „Revier“ zu markieren. Andererseits hatte er da Neigungen, die man niemals bei seinem festen Freund sehen wollen würde, wobei er sich da auch ein wenig selber falsch eingeschätzt hat.

Brock hatte quasi eine Zwangsstörung. Wenn auch eine wirklich seltsame. Aber dieser Kontrollzwang, der dahinter stand, bei aller Ehre, dass hätte man auch anders lösen können!

 

Handlung und Gefühle:

Lulu:   Das Buch hat manchmal mehr negative Gefühle geweckt als positive. Das Buch war voll gepackt bis oben hin. Es gab kaum etwas, was NICHT darin vorkam.

Dementsprechend hätte man das Ganze auch super teilen können und zwei einzelne Geschichten daraus machen können. Selbst mit den gleichen Protagonisten.
Das Buch war ja nun mal so aufgebaut, dass beide Jungs in einer anderen Art und Weise zu ihr gut gepasst haben. Das ist ein Fakt.

Und die Idee hätte wirklich mal was anderes werden können, aber durch die ganzen und wirklich zu vielen Aspekte, wollte ich persönlich nur ein feines, braves Ende. Und das schnell.

Wurde mir aber ja leider nicht vergönnt.

Franza:   Ja, es war irgendwie von allem viel zu viel. Zwar gab es auch ziemlich schöne Szene in der Mitte. Aber der Anfang und besonders das Ende haben mich gestört. Auch habe ich sehr oft die Handlungen der einzelnen Charaktere nicht nachvollziehen können, was ziemlich nervig ist.

Nach der Mitte dachte ich, jetzt könnte ein total schönes Ende kommen, aber nein, das Buch hatte noch um die 200 Seiten (geschätzt)… Und dann ist die ganze Story für mich abgedriftet, ich habe mich zwar noch durch das letzte Stück mit Hoffnung auf ein gutes Ende gequält. Das hat zwar nicht ganz geklappt, aber die schönen Szenen in der Mitte möchte ich trotzdem nicht missen.

 

Besonderheiten:

Franza:   Durch Lulu wusste ich schon vor dem Lesen von einem großem Phänomen in diesem Buch… Wir haben es „das Phänomen der verschwunden Popkornschüssel“ getauft. Denn in einer Szene kommt eine Popkornschüssel vor, die aber für gut eine Seite verschwunden ist. (S.145) 🙂

 

DiesDasJenes:

Wir bedanken uns herzlich beim Piper-Verlag für dieses Rezensionsexemplar, auch wenn es uns nicht so sehr gefallen hat, haben wir uns trotzdem sehr gefreut.

 

Fazit:

Lulu:   Das Buch hat seine guten und schlechten Seiten.

Leider überwiegen ein wenig die schlechten. Einerseits war es mir zu krass und auch viel zu viel. Dazu kam, dass man es nicht so toll lesen konnte, wodurch das Buch immer länger zu werden schien.

Wäre es ein Einzelteil geworden, dann okay, hätte ich mit anfreunden können. Aber das Ende hat das leider ein bisschen zerstört und die guten Seiten wirklich hinten angestellt.

Franza:   Jep. Es war ziemlich langwierig und trotz der wirklich süßen Szenen haben die Schlechten überwogen. Ich werde auf jeden Fall nicht den zweiten Band lesen, dafür habe ich mich zu wenig mit den Charakteren, außer Ryder, verstanden. Auch der Schreibstil hat mich manchmal im Lesefluss behindert.

Ich finde auch, die Autorin hätte es bei einem Buch belassen können und einfach ein tolles Ende schreiben können. Aber das Leben ist ja kein Wunschkonzert…

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Enttäuschte Grüße,

Lulu und Franza

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2 Gedanken zu “Amber to Ashes – Gail McHugh

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