Für immer Hollyhill – Alexandra Pilz

  Faustdaten:

  • Titel: Für immer Hollyhill
  • Autor: Alexandra Pilz
  • Genre: Fantasy
  • Reihe oder EB: letzter Band der Hollyhill-Trilogie
  • Seitenzahl: 382
  • Preis: 16,99€  (*kaufen*)
  • Verlag: Heyne fliegt
  • Perspektive: Allwissender Erzähler, der sich auf 3 Personen beschränkt

 

Inhalt:

Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?

(Quelle: Random House)

 

Cover:

Das Cover passt zu den vorherigen Bändern. Es hat auch nur drei Farben und davon sind zwei sehr knallig und stehen im Kontrast zu einander. Ich finde, es macht gute Laune :).

 

Charaktere:

Emily:

Emily kommt eigentlich aus München, aber ihre verstorbene Mutter hat sie ja in einem Brief aufgefordert nach Hollyhill zu suchen. Nun ist Emily wieder da und man merkt, dass sie nicht mehr das schüchterne und, ein klein wenig, naive Mädchen ist. Nun hat sie mehr Selbstvertrauen und ich konnte mich echt gut mit ihr identifizieren. Denn sie ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das ihren Platz in der Welt sucht. Dabei handelt sie ziemlich rational und ist nicht so verrückt wie ihre beste Freundin Fee. Was uns zu ihr bringt …

Fee oder Felicitas:

Fee ist ziemlich aufgeschlossen und eigentlich sehr liebenswürdig und das totale Gegenteil von Emily. Wo Emily ernst ist, hat Fee ihren Spaß. Was schon irgendwie ulkig ist, aber manchmal habe ich auch nur gedacht: Denk bitte einmal nach! Schließlich möchte sie in den 20er-Jahren bleiben und nicht nach München zurück.

Aber trotzdem habe ich sie ins Herz geschlossen, denn in München war sie nicht glücklich und sie hat das Dorf ziemlich durcheinander gebracht. 🙂

Nebencharktere:

Eigentlich sollte ich Matt, Emilys Freund, auch zu den Haupcharaktere zählen, er ist zwar schon präsent in diesem Buch und es dreht sich auch einiges um ihn, aber das Hauptmerkmal liegt meiner Meinung nach auf Emily und Fee. Was nicht heißt, dass Matt nicht ziemlich süß ist. Trotzdem möchte ich ihm aber am liebsten eine Kopfnuss geben, um ihn anschließend zu knuddeln. Warum? Lest es selber …

Natürlich spielen auch alle anderen aus dem Dorf wieder mit und flößen dem Buch mit ihren schrulligen Facetten noch mehr Leben ein, besonders Joe :).

 

Handlungen und Gefühle:

Die Handlung setzt ziemlich flott kurz nach Ende des zweiten Bandes ein und ich war sofort wieder mittendrin. Ich habe Emily begleitet und wirklich mit ihr gerätselt und gefiebert. Es passiert einiges in diesem Buch. Zwischendurch konnte es mich sogar zu Tränen rühren.

Man merkt, dass die Autorin sich wirklich Gedanken gemacht hat. Ich konnte mich super in die Story einfinden. Die Handlungen der Charaktere waren plausibel, aber ich muss ehrlich sagen, an manchen Stellen hätte ich nicht so gehandelt.

Ja, die Charaktere haben es mir angetan, denn es waren ziemlich viele unterschiedliche dabei, aber sie haben den Hauptcharakteren nicht die Show gestohlen. Nur ich hätte mir gewünscht, dass man an manchen Stellen etwas mehr auf die Nebencharaktere eingegangen wäre, denn so sind manche Beziehungen bzw. Geschichten zwischen diesen nur angedeutet worden, welche, glaube ich, ziemlich lustig  gewesen wären. 🙂

 

Besonderheiten:

Ich finde, die Idee mit dem zeitreisenden Dorf ziemlich cool. Man sollte aber nicht diese Trilogie mit Rubinrot vergleichen, denn die beiden Trilogien gründen auf verschiedenen Ideen, zwar gibt es die Parallele beim Zeitreisen, aber mehr auch nicht.

 

DiesDasJenes:

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Random House-Verlag und dem Bloggerportal, die uns dieses Rezensionsexemplar gestellt hat!

 

Dieser Band ist der letzte Band der Trilogie. Die ersten zwei Bänder heißen „Zurück nach Hollyhill“ und „Verliebt in Hollyhill“. Sie sind ebenfalls bei Heyne fliegt erschienen.

 

Fazit:

Dieser Band ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Man merkt richtig, wie die Charaktere, besonders Emily und Fee, in diesem Band erwachsen werden. Ich muss sagen, ich habe mich gefreut Emily auf ihrer Reise begleitet zu haben.

Ich empfehle dieses Buch allen, die die ersten beiden Bänder gelesen haben. Auch kann die Trilogie für diejenigen unter euch interessant sein, die Zeitreisen interessant finden und auch an einem Jugendbuch nicht abgeneigt sind. Denn es ist meiner Meinung nach eher ein Jugendbuch mit Fantasyeinschlag.

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Schöne Ostern,

Franza

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