Wilde Magie – Christine Feehan

Faustdaten:

  • Titel: Wilde Magie
  • Autorin: Christine Feehan
  • Genre: Romantasy
  • Reihe oder EB: Es sind zwei abgeschlossene Geschichten in einem Buch, was zu einer Reihe von Büchern gehört (Leopardenmenschensaga)
  • Seitenzahl: 640
  • Preis: 14, 95 €     (*kaufen*)
  • Verlag: Heyne
  • Perspektive: Allwissender Erzähler mit verschiedenen Fokus

 

Inhalt:

Geschichte 1 (selfmade Text):

Maggie ist auf dem Weg, um ihr Erbe zu entdecken. Niemals hatte sie gedacht, dass sie diesen Schritt wagen würde. Sie zieht los in den Regenwald, wo ihre Eltern herkamen.

Dort wird sie dem geheimnisvollen Brandt anvertraut, der mehr über sie zu wissen scheint, als sie selber.

Brandt kommt aus dem Dschungel und lebt dort. Als Maggie, eine Tierärztin, dort ankommt, weiß er, dass zwischen ihm und ihr eine besondere Verbindung besteht.

Doch Maggie weiß nicht, was Brandt wirklich ist. Und auch ihre eigene wahre Natur ist ihr noch nicht klar…

Geschichte 2:

Die schöne Rachel Lospostros ist auf der Flucht vor der eigenen Vergangenheit. Nur knapp entkommt sie einem Anschlag und wird daraufhin von einem geheimnisvollen Fremden gejagt. Sie flieht von Kontinent zu Kontinent, bis sie schließlich die undurchdringlichen Tiefen des Dschungels von Borneo erreicht. Hier hofft sie, endlich den langersehnten Schutz und Frieden mit sich selbst zu finden. Schon bald stößt sie auf den jungen Rio Santana, einen wilden Eingeborenen, der selbst Träger eines dunklen Geheimnisses ist. Dieser hält sie jedoch für einen Feind und greift sie an. Im Kampf wird Rachel von seinem Hausleoparden schwer verletzt, aber anstatt sie zu töten, kümmert sich Rio um die sinnliche Fremde und pflegt sie hingebungsvoll gesund. Getrieben von einem unstillbaren erotischen Verlangen zueinander, ahnen Rachel und Rio mehr und mehr, dass sie eine ganz besondere Gabe eint …

(Quelle: Heyne)

 

Cover:

Na gut, was soll man dazu sagen? Es ist irgendwie schön und sieht aber sehr sinnlich aus. Das sollte aber kein Grund sein sich nicht in die Welt von Leopardenmenschen ziehen zu lassen…

 

Charaktere:

Geschichte 1:
Maggie und Brandt:

Maggie ist leidenschaftliche Tierärztin und setzt sich die ganze Geschichte über für Tiere und den Regenwald ein. Brandt hat sein ganzes Leben nichts anderes getan.

Sie ergänzen sich irgendwie, auch wenn Maggie anfangs sehr unsicher und besorgt ist. Sie ist dennoch eine sehr starke Frau, die nur das macht, was sie wirklich möchte. Maggie ist sehr sanftmütig und bemüht. Aber sie ist auch eine Frau, die sich gerne verwöhnen lässt. Franza: Welche Frau lässt sich nicht gerne verwöhnen? 🙂

Brandt ist ein Beschützer und sehr vorsichtig mit Maggie. Er weiß meistens wirklich was er tut und hat eine unfassbar gefühlvolle Seite, aber auch eine sehr wilde, animalische. Eigentlich ist er aber ein Schatz, der immer wieder ziemlich coole Sachen aus dem Hut zaubert. Brandt ist z.B. mega der Poet und fotografiert cooler Weise auch. Das hatte ich jetzt nicht erwartet. Außerdem ist er auf seine Art und Weise eingebildet. Obwohl das so nicht ganz richtig ist. Er weiß eben, was er kann und weiß auch was passieren sollte und ganz genau weiß er, wie er bekommt, was er will.

Wobei er sich da echt Mühe gibt Rücksicht auf Maggie zu nehmen und sie nicht allzu sehr zu überrumpeln.

 

Geschichte 2:
Rachel Lospostros:

Rachel… ja- die Gute hat Nerven, das sag ich euch. Sie hat einen ziemlich starken Überlebenswillen und würde sich niemals ergeben. Außerdem ist sie ziemlich schlagfertig und hat mehr als nur ihren eigenen Kopf. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann macht sie es auch im Regelfall. Rachel ist kaum klein zu kriegen und ist wirklich mutig. Nicht so ein bisschen Standard, sondern einfach wirklich und echt mutig. Franza: Klingt nach Konfliktpotenzial 🙂

Sie hat auch ihre Ängste und die sind nicht wirklich klein, ehrlich gesagt. Aber durch ihren Mut lässt sie sich eben einfach nicht klein machen.

Rachel ist eine starke Persönlichkeit und wirklich ganz anders und doch Maggie irgendwie ähnlich, wenn man jetzt mal den Vergleich zieht. Sie sind beide nämlich sanftmütig und dringen durch Panzer quasi mühelos durch. Franza: Männer nehmt euch in acht!

Rio Santana:

Rio ist ein Schatz. Darüber würde er sich jetzt sicher nicht freuen, aber er ist eben wirklich super. Leider ist er ein leidgeprüfter Mann, trotz der mangelnden Population dort. Dass er sich trotzdem für andere in große Gefahren begibt und wirklich alles tut, um Rachel zu helfen, zeigt, was für ein wunderbares Wesen er ist. Er ist großartig, großmütig und dabei aber sehr verwildert. Rio hat es nicht so mit Umgangsformen und Zärtlichkeiten, aber wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er es durch. Franza: Die beiden werden sich sowas von an die Köpfe gehen 😉

Er lebt im Einklang mit der Natur und kann sich auf eine Art und Weise mit dieser verständigen, wo man nur staunen kann. Sein Wesen ist eben sehr sensibel und feingestrickt, sonst würde er nicht so handeln können. Aber er ist eben äußerlich sehr hart und beschützt, dass was er liebt sehr vehement.

Für mich ist er ein Künstler in seiner Art zu leben und sich im Dschungel zu bewegen.

 

Handlung und Gefühle:

Maggie und Brandt:

Sie nehmen einen mit und ziehen einen durchaus in diese ungewöhnliche und unbekannte Welt hinein. Wenn man gewollt hätte, hätten sie auch eine viel längere Geschichte bekommen können. Aber so wie es ist, ist es schon gut.

Da sie die einleitende Geschichte sind, erklären sie wunderbar, was abgeht, wobei man nie den Bezug zur Welt außerhalb verliert, weil Maggie eben dort aufgewachsen ist und es bei ihr nicht um das blanke Überleben geht, wie bei Rachel.

Brandt und Maggie sind auf ihre Weise süß und hatten auch so ihre Differenzen. Es macht wirklich Spaß sich von ihnen einwickeln zu lassen, da sie auch die Werte der Leopardenmenschen vermitteln und sie beide ohne zu zögern leben.

Obwohl sie nicht unfassbar viel Zeit bekommen haben, passiert bei ihnen doch einiges und es wird alles, nur sicher nicht langweilig.

 

Rio und Rachel:

Wow. Die Beiden brauchten dank Maggie und Brandt keine Einleitung mehr und legten sofort los. Rios zuckersüßer, völlig unschuldiger Nebelparder greift unabsichtlicher Weise und aus einem Instinkt Rachel an, die sich in Rios Haus verkrochen hat, weil sie Schutz suchte. Da fängt es dann an – denn man merkt Rio seinen Zwiespalt an, aber seine gute Seite siegt widerstandslos.

Die Beiden schleichen sich langsam aneinander heran und lernen sich zwangsläufig kennen. Rios Sorge ist wirklich rührend und ich habe mit ihm und Rachel mitgelitten. Franza: Oh man, das hört sich spannend an. Was ist Rachel zugestoßen außer der Verletzung?

Rio und Rachel haben eine Art und Weise miteinander umzugehen, die mich wirklich bezaubert. Denn sie bringen einander etwas bei, ohne es wirklich zu merken. Rio bringt Rachel die Natur und sich selbst näher, wohingegen Rachel Rio beibringt, wie wunderbar er eigentlich ist.

Rio muss man wirklich zu Gute halten, dass er ziemlich heftig für Rachel sorgen musste und sie in dem Zuge seehr häufig beschützen musste. Das war brutal für beide Seiten, aber sie hat das wirklich sehr zusammen geschweißt.

Was beide wohl gar nicht erwartet hatten, war wohl, dass sie schnell einander vertrauen würden… Aber es geht nicht nur um die beiden, was wirklich ein Kunststück ist aufgrund der Tatsache, dass sie MITTEN IM DSCHUNGEL sind. Es geht auch ein bisschen darum alte Prinzipien zu ehren, aber sie durchaus zu reformieren.

 

Besonderes:

Ich bin mega verliebt in dieses Buch und in diese Menschen aus diesem Buch.

Und ganz besonders in meine Nebelparder, Leoparden und Panther. Ich liebe sie alle miteinander und dieses Buch hat da wirklich eine heftige Liebe zwischen mir und den Großkatzen entfacht. Franza: Tja,  wenn du verliebt bist, dann kann ich mich nicht vor deiner Empfehlung retten 🙂

 

DiesDasJenes:

Lasst euch nicht von den zwei Geschichten abhalten, denn ohne die erste, würdet ihr in der zweiten wirklich im tropischen Regen stehen.

Außerdem: Könnt ihr glauben, dass die Autorin ELF Kinder hat und trotzdem so coole Bücher schreibt?! Franza: Wow.

 

Fazit:

Ich bin ganz furchtbar doll in diese Saga und dieses Buch verliebt. Wilde Magie hat wirklich Magie zu bieten und das in einer Location, die ich noch nie so hatte. Mal ehrlich: Welches Buch spielt bitte im Regenwald? Ich kannte bis dato keins und dachte auch nicht, dass es mir gefallen würde. Franza: Ich kannte bisher auch noch nicht wirklich eins.

Aber es hat mir gefallen, weil es super war und wahrscheinlich ein wahres Kunststück war eine Geschichte dort spielen zu lassen.

Zusätzlich hat sie wunderbare Charaktere geschaffen, die ich nicht nur lieb gewonnen habe, sondern bewundere für ihre Art zu Leben und ihre Werte. Das ist wirklich ein Statement und man hat wirklich den Drang diese wunderschöne Atmosphäre, die man im Buch kennenlernt, zu schützen.

Lasst euch vom Dschungel und seinen wilden, etwas anderen Bewohnern und Besuchern verzaubern.

Lest das Buch. Franza: Auf jeden Fall. 🙂

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Leopardige Grüße,

Lulu

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Wilde Magie – Christine Feehan

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