Leopardenblut – Nalini Singh

Faustdaten:

  • Titel: Leopardenblut
  • Autorin: Nalini Singh
  • Genre: Romantasy
  • Reihe oder EB: erster Band der Gestaltenwandlerserie
  • Seitenzahl: 378
  • Preis: 9,95€  (*kaufen*)
  • Verlag: Egmont LYX
  • Perspektive: mehrere Sichten eines von außen erzählenden Erzählers

 

Inhalt:

In einer Welt, in der Gefühle verboten sind und die telepathisch begabten Psy jede Form von Leidenschaft unterdrücken, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Als sie dem gutaussehenden Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, fällt es Sascha immer schwerer, die Maske der Gleichgültigkeit aufrechtzuerhalten. Hunter kommt indessen einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur …

(Quelle: Egmont LYX)

 

Cover:

Das Cover ist passend. Darf ich jetzt gehen? 🙂

Nein, es passt wirklich gut zu dem Buch, weil unser lieber Protagonist ein Leopard ist und daher ist das wirklich naja…passend. Es sieht ein bisschen gruselig aus mit der roten Schrift und dem Nebel, aber von innen ist es ganz weich. Wenn auch teils echt ein bisschen gruselig.
Seht ihr: Das Cover ist wirklich seeeehr passend.

 

Charaktere:

Lucas Hunter:

Oh man dieser Mann ist wohl der Inbegriff eines Alphas. Sowohl aus tierischer Sicht als auch aus menschlicher Sicht. Er ist eben ein richtiges Alphamännchen.

Und das bringt auch einige Eigenschaften mit sich.

Lucas ist unfassbar loyal und beschützt die Seinen auf Teufel komm raus und vor wirklich jeder möglichen Gefahr. Auch wenn diese Gefahr Sasha ist.

Er hat wirklich einen Beschützerkomplex und kann super gut Leute durch die Gegend schubsen. Franza: Haha :).

Aber andererseits ist er eben auch ein Leopard und dementsprechend schlau und daher auch ein gnadenloser Verhandlungspartner auf jeder Ebene. Lucas weiß wirklich, wie er bekommt, was er will und das meistens auf sehr elegante, grazile, pfiffige Art und Weise.

Wie jeder Mann in einer solchen Geschichte hat er eine Vergangenheit und die ist auch ein Grund dafür, warum er so gut auf sein Rudel Acht gibt. Und ich meine WIRKLICH gut.

 

Sasha Ducan:

Da sie eine Mediale (das ist eine Art Rasse, die besondere Begabungen hat und in einem Netzwerk leben; Gefühle werden abtrainiert) ist und sich dementsprechend kalt gibt. Aber man merkt schnell, dass sie für ihre eigenen Werte einige Markel hat. Sie ist nämlich nicht unbedingt eine normale Mediale.
Sondern eine mit Gefühlen, die langsam aber sicher durchkommen. Wenn man also jetzt die Sasha beschreibt, die wir im Laufe der Zeit kennenlernen, kann man sagen, dass sie eine Eiskönigin sein kann, aber sich eben immer mehr und mehr zu einer unfassbar mitfühlenden Person entwickelt.

Sie kann sowohl lustig, als auch mitfühlend, klug und liebevoll sein. Aber eben erst mit der Zeit. Lange Zeit konnte man Sasha nicht einmal anfassen, weil sie das einfach nicht kannte und nicht besonders gut damit klar kam. Auch ihre „alte“ Hülle abzulegen macht sie eben auch noch sehr verletzlich, zeigt aber auch sehr eindeutig ihre innere Stärke und ihren Willen.

 

Handlung und Gefühle:

Diese Geschichte spielt in einer etwas anderen, weiterentwickelten Zeit, in die ich mich erstmal hineinfinden musste. Man braucht ein wenig, um durch die Strukturen hindurchzusteigen, und manch einer wird sich an der Gefühlskälte stören. Aber die muss man in einem solch hohen Maß nur bis zu Lucas Auftritt wirklich aushalten. Denn dann ist er ja da und mischt alle ein bisschen auf.

Die Story an sich hat ein bisschen was von einem Krimi, was ich aber nicht besonders schlimm fand, sondern sehr gut. Franza: Damit hast du mich auf jeden Fall überzeugt. Eine Mordaufklärung hat viele Möglichkeiten geboten Sasha aus der Reserve zu locken und Lucas und sie zusammenzuschweißen. Außerdem wandelt sich das Bild der ganzen Welt immer mehr und mehr, bis man wirklich einen perfekten Überblick hat.

Ich habe mit diesem Buch sehr viel gelacht, weil es wirklich ein Schauspiel für sich war Sasha dabei zu sehen, wie sie langsam ihre Gefühle verstehen lernte und auch unbewusst die ganze Zeit schon sehr mitfühlend war.

Lucas bemerkt das auch und man denkt wirklich mit ihm mit und grübelt und grübelt mit ihm mit. Ich muss sagen, dass ich die ganze Zeit eine Vermutung hatte… eine wirklich plausible. Aber sagen wir es so: Sie war nicht mal im Ansatz die richtige Richtung.

Und das war nicht die einzige Überraschung. Das gesamte Buch und alle Personen haben mich völlig überrascht.

Das Rudelleben wird zuckersüß dargestellt und bei einigen Stellen runzelt man die Stirn, weil es eben sehr ungewöhnliche Verhaltensweisen sind, die aber gleichzeitig verdammt süß sind.

Dieses Buch wickelt einen sehr effektiv, elegant und mucksmäuschenstill um den Finger und zieht einen immer tiefer und tiefer in seine Welt.

 

Besonderheiten:

Dieses Buch hat es tatsächlich nur wegen meiner kliiiitzekleinen Begeisterung für Leoparden in mein Regal geschafft! Sonst wäre es mir zu schräg gewesen… aber jetzt habe ich es gelesen und ich bin ein richtiger Fan.

 

DiesDasJenes:

Falls ihr es nicht so mit Romantasy habt und/oder ich euch nicht so ganz von dem Buch überzeugen konnte, möchte ich euch gerne eine Liebesgeschichte von Nalini Singh ans Herz legen, die ich auch schon rezensiert habe! „Rock Kiss- Ich gehöre dir“ gehört momentan echt zu einem meiner Lieblinge (und es ist sehr schwer in diese Liga zu kommen!).

 

Fazit:

Leopardenblut ist ein Buch, was in einer seeehr interesannte Welt spielt, die zwar etwas komplexer ist, aber dafür umso strahlender, wenn man sie verstanden hat.

Lucas und Sasha sind wohl mal der Kulturencrash schlecht hin und dieser Faszination kann man sich gar nicht entziehen.
Es ist ein Buch auf das man sich wirklich einlassen muss. Aber dann…wird man echt heftig mitgenommen in jeglicher Hinsicht und auch überrascht.

Man muss es nur tun 🙂 Also tut es. Es lohnt sich verdammt nochmal.

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Aufgetaute Grüße,

Lulu

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