Jamaica Lane – Samantha Young

Faustdaten:

  • Titel: Jamaica Lane – Heimliche Liebe
  • Autorin: Samantha Young
  • Genre: New Adult
  • Reihe oder EB: dritter Teil der Edinburgh Love Stories
  • Seitenanzahl: 394 Seiten
  • Preis: 9,99€       (*kaufen*)
  • Verlag: Ullstein
  • Perspektive: weibliche Ich- Perspektive

 

Inhalt:

Olivia Holloway hat es satt, Single zu sein. Warum muss sie auch immer gleich Reißaus nehmen, wenn ein attraktiver Mann nur in ihre Nähe kommt? Die hübsche Amerikanerin ist notorisch schüchtern. Ihr bester Freund Nate Sawyer flirtet dagegen für sein Leben gern. Deshalb sagt er auch sofort zu, als Olivia ihn bittet, ihr Nachhilfe im Flirten zu geben. Zuerst ist es nur ein Spiel, leidenschaftlich und sexy. Dann merkt Olivia, dass da mehr ist. Viel mehr. Doch Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage: ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe.

(Quelle: Ullstein)

 

Cover:

Klassisches Cover im Bereich New Adult… aber leider, passt es nicht besonders gut zum Rest der Reihe. Die anderen Bände sind im Gegensatz zu diesem eher schwarz-grau und dieser Band ist leider bunt und auch noch formatmäßig anders geraten.

 

Charaktere:

Olivia Holloway:

Olivia ist auf den ersten Blick eine sehr schüchterne Person, die nicht besonders gut mit Männer umgehen kann. Aber ich persönlich finde, dass sie einen verdammt guten Humor hat. Olivia scheut sich nicht vor Scherzen und dem Zurückschlagen oder vor sonst irgendwas.

Sie hat aber auch eine sehr verletzliche, traurige Seite, die schnell mal hervor kommen kann. Sie aber nur umso sympathischer macht, weil sie noch den Tod ihrer Mutter verarbeitet und auch nicht unbedingt der endlose Jammertyp ist.

Außerdem ist sie ziemlich pfiffig und ein kleiner Geek. Sie mag Videospiele etc. und ist darin sogar gut.

Olivia muss sich an ein neues Leben gewöhnen, aber ich finde, das schafft sie sehr gut. Wenn sie will, ist sie nämlich sehr durchsetzungsfähig.
Aber genauso ist sie zielstrebig. Wenn sie etwas erreichen will, dann macht sie es einfach. Sie hat auch nichts dagegen, wenn es dabei unangenehm wird.

Ihre Sicht auf die Welt finde ich auch sehr interessant. Olivia malt alles rosarot und vor allem auch andere. Nur sich selber kann sie einfach gar nichts abgewinnen.

Wenn man aber so einen Charakterzug findet, kann man den Lesern meistens versprechen, dass die Person sich entwickeln wird. Und das wird sie.

Auf eine ziemlich humorvolle Art und Weise. 😀

Nate Sawyer:

Nate kennen wir schon aus London Road als besten Freund von Cam. Und auch als Frauenhelden, der eine Freundschaft zu Olivia entwickelt. Und wer Nate als Freund hat, hat alles, was er braucht. Er ist eine unfassbar loyale, treue und freundliche Person, die ebenfalls einen verdammt guten Humor hat.

Und auch einen Fimmel für Filme, Videospiele etc.

Auch Nate hat eine verletzliche, weiche Seite, die Olivia mühevoll hervorkitzelt, da Nate sie wirklich sehr ungerne anderen zeigt.

Er hat zwar einen Frauenverschleiß, der ein biiisschen zu hoch ist, aber er ist eben kein völliger Idiot. Zumindest nicht Olivia gegenüber. Man könnte fast sagen, Nate hat eine Zeit lang zwei Seiten: Mit Olivia und ohne Olivia. Aber das braucht wirklich einiges an Zeit, weil Nate, aus ziemlich nachvollziehbaren Gründen, heftige Bindungsängste hat, die sich schwer abschütteln lassen.

Er ist aber eigentlich ein guter Kerl, der wunderschöne Dinge sagen kann und weiß, wie er es schafft, dass eine Frau sich hübsch fühlt.

Nate hat seine Talente. Wie er sie nutzt, ist manchmal fragwürdig, aber um diese Fragwürdigkeit auszutreiben haben wir ja Olivia.

 

Handlung und Gefühle:

Ich habe ziemlich gestöhnt als das Buch bei mir ankam und ich den Klappentext las: Er soll ihr beibringen andere Männer zu verführen. Da sollte bei jedem New Adult Leser eine Alarmglocke losgehen, die schreit: Achtung! Vorhersehbar!

Und dann habe ich angefangen und habe meine Alarmglocke zerstört.

Die Art wie sie miteinander umgehen, auch wenn sie oder gerade wenn sie sauer aufeinander sind, ist wunderbar anzuschauen und dementsprechend gut zu lesen.

Sie verzaubern durch Schlagabtäusche, tiefe Momente und der Freundschaft, die sie verbindet. Olivia und Nate können sich einwandfrei auf den anderen verlassen und sie verbringen echt verdammt viel Zeit miteinander. Schon vorher, aber nach ihrem Deal erst Recht.

Natürlich kann keiner der beiden die Gefühle außen vor lassen, aber bei den beiden war das auch kaum möglich. Denn sie hatten schon vorher Gefühle füreinander, die sie in eine Freundschaft gestopft hatten.
Außerdem: Wenn man einen Nate hätte, der so unfassbar liebevoll mit einem umgeht, dann kann man ja gar nicht anders als sich in ihn zu verlieben.

Beide bauen in diesem Buch auch auf ihre eigene Art und Weise Mist. Großen, fiesen Mist, der einem im Buch vorkommt, wie ein fetter Stein, den man einfach nicht wegbekommt. Aber Nate und Olivia, wären nicht Nate und Olivia, wenn ihre Verbindung nicht so tiefgehend wäre, wenn sie nicht sogar die größten Schwierigkeiten oder Ängste des anderen, aus dem Weg räumen könnten.

Was aber nicht heißt, dass man als Leser nicht völlig fertig von diesen beiden gemacht wird. Denn das wird man. Sogar heftig…

 

Besonderes:

Man sieht wirklich alle unsere geliebten Personen der anderen Bücher wieder und wie sie miteinander agieren ist wie immer wunderschön, spaßig und an sich super.

Außerdem bekommt man noch ein klitzes kleines bisschen mehr von Braden und Joss mit, was aber auch mit ihrer typischen Art und Weise durchwachsen war.

 

DiesDasJenes:

Zu den ersten Teilen gibt es sogar auch schon Rezis von uns:

Zu Dublin Street findet ihr die Rezi *hier* und von London Road *hier*!

Schaut doch mal vorbei! Es gilt wie immer: Lest erst 1 & 2, weil ihr euch sonst unbewusst spoilert, wegen der zeitlichen Abfolge.

 

Fazit:

Mit Jamaica Lane ist Samantha Young wirklich ein Kunststück gelungen, denn ich fand das Thema sehr kritisch. Aber Samantha Young wäre nicht Samantha Young, wenn sie nicht eine wunderschöne Geschichte zaubern würde.

Olivia und Nate sind zwei bewundernswerte Charaktere, die gleichzeitig unterschiedlich sind, aber sich dann doch wieder sehr ähneln, was sie auch unbedingt ausmacht.

Sie haben Humor und bringen einen dementsprechend zum Lachen, aber sie schaffen es genauso gut einen zum Weinen zu bringen.

Wenn ihr von den Edinburgh Love Stories auch so begeistert seid wie ich, dann müsst ihr euch auch auf diese Geschichte einlassen!

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Nate-tastische Grüße,

Lulu

 

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