These Broken Stars – Amie Kaufman & Maegan Spooner

Faustdaten:

  • Titel: These Broken Stars
  • Originaltitel: These Broken Stars
  • Autor: Amie Kaufman, Maegan Spooner (dass es zwei Autoren sind, habe ich natürlich nicht erst beim Raussuchen dieses Punktes erfahren oder so…..)
  • Genre: dystopisches Fantasy
  • Reihe oder EB: abgeschlossener EB (Weiterführung möglich)
  • Preis: 19.99 €   (*kaufen*)
  • Seiten: 496
  • Verlag: Carlsen
  • Perspektive: männliche und weibliche Ich- Perspektive

 

Inhalt:

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls…

(Quelle: Carlsen)

 

Cover:

Ich finde, dieses Cover wirklich wunderschön. Die beiden Augen stechen, auf eine nicht gruselige Art, aus dem Cover hervor und es passt auch super gut zu der Geschichte. Außerdem ist es auch eines der Bücher, die ohne Umschlag ein Traum sind. Denn dann sieht man eine Weltraumdarstellung, die echt cool aussieht.

Das Cover ist auf jeden Fall sehr gut gelungen!

 

Charaktere:

Lilac:

Lilac ist eine Prinzessin. Völlig verwöhnt und verhätschelt. Absolut abfällig und es scheint so, als würde sie meinen, dass sie über allem stehen würde.

Was vielleicht grundsätzlich nicht so falsch, aber auf jeden Fall nicht förderlich zum Freunde finden ist.

Aber das ist nur der verwöhnte Prinzessinnenteil von Lilac. Ich kann nicht allzu viel über sie erzählen, weil sie sich so unfassbar krass in diesem Buch entwickelt, aber ich werde es versuchen.

Lilac hat eindeutig Köpfchen, was ihr wirklich das Leben rettet. Wenn ihr jemand Wissen bietet, wenn auch nur unterschwellig, d.h. sie guckt es sich nur ab, dann saugt sie es auf wie ein Schwamm und kann es sogar im Endeffekt verwenden.
Das finde ich wahnsinnig bewundernswert.

Außerdem ist Lilac wirklich sturköpfig und kann wild entschlossen sein. Man will es nicht glauben, aber sie ist eine unfassbar starke Persönlichkeit, die man eigentlich unter gar keinen Umständen klein bekommt. Sie nimmt nicht gerne Hilfe an, weil sie lieber ihren eigenen Weg ausprobiert.

Nur hat sie dann manchmal ein bisschen ein Problem mit dem Zugeben, dass sie vielleicht doch nicht so perfekt ist, wie sie immer meint. Vor Allem dann wenn ihr Weg schief geht.

Lilac ist noch relativ jung, aber hat eine herausragende Kraft und einen so unbeugsamen Willen, dass sie sehr viel älter wirkt.

 

Tarver:

Er ist ein Soldat. Und er denkt auch meistens wie einer. Sehr pragmatisch und sehr, sehr zielorientiert. Er hat so unfassbar viel Erfahrung mit dem Überleben gesammelt, dass er sogar in der Lage ist jemand anderen anzuführen, der keine Ahnung davon hat.

Tarver ist jemand, der niemals in Panik gerät. Er denkt sofort an die Lösung oder die weiteren Schritte. So als würde Panik haben nur unnötige Zeit kostet. Dass ist nicht einmal sehr weit hergeholt, aber trotzdem ziemlich ungewöhnlich.

Auf der anderen Seite zu diesem pragmatischen Soldaten steht aber ein Mann, der auch Poesie mag und in den kleinen Dingen die wundersamsten Dinge sieht.

Außerdem ist er auf seine Art und Weise fürsorglich. Sie mag zwar ein bisschen hart wirken, aber sie ist äußert effektiv. Und man lernt ihn dadurch tatsächlich gut einzuschätzen.

Denn wenn aus den Tiefen dieses beherrschten Mannes offene Sorge oder ähnliches hervorkommt, dann ist die Lage echt alles andere als ideal.

Trotz seiner eisigen Fassade ist er aber doch sehr warm und ich habe ihn wirklich sehr in mein Herz geschlossen. Auch sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn hat mir sehr gut gefallen.

 

Handlung und Gefühle:

Ich muss zugeben, dass ich unfassbar skeptisch war, aber mich dabei riesig gefreut habe dieses Buch jetzt lesen zu können.

Meine Skepsis blieb dann aber doch noch deutlich länger bestehen, als ich gedacht hatte. Ich hatte nicht unbedingt Probleme in die Geschichte hineinzufinden, aber auf jeden Fall Probleme mich wirklich, richtig mit der sehr eigensinnigen Art von Lilac anzufreunden.

Aber sobald die Handlung dann einmal in Fahrt kam, war die Skepsis zwar in Reichweite, aber irgendwie doch sehr weit weg.

Die Idee ist nämlich auf der einen Seite wirklich sehr faszinierend, aber auf der anderen Seite hatte ich keine Ahnung wohin sie führen sollte. Einfach weil ich wirklich keine großen Möglichkeiten sah und leider keine Hinweise so gestreut wurden, dass man vielleicht Ideen in die richtige Richtung entwickeln konnte.

Im Endeffekt war es dann aber wegen dem ziemlich genialen Finale nicht mehr so schlimm, aber im Mittelteil hätte ich mir ein bisschen mehr Hoffnung für den Leser gewünscht.

Was mich auch ein bisschen gestört hat, war die Tatsache, dass man nicht wirklich in diese Welt, aus der sie kommen, eintauchen konnte. Es wäre ein bisschen schwieriger geworden, dass noch einfließen zu lassen, aber so hatte man mit diesem vermutlich sehr faszinierenden Aufbau der Welt, in der sie leben, sehr wenig am Hut. Da hätte ich mir mehr Einblicke gewünscht. Sie haben nicht gefehlt, aber ich hätte es passend gefunden. 🙂

Ich habe aber natürlich trotzdem mitgefiebert wie sonst etwas und mich geärgert. Und mich gefreut. Und noch ganz vieles anderes.

Im Endeffekt war es dann nämlich doch sehr mitreißend. Außerdem war die Charakterentwicklung ziemlich genial mitanzusehen. Da es ja nur irgendwie die Beiden gibt, konnte man sich wirklich gut auf sie konzentrieren und hat natürlich jede Veränderung mitbekommen.

Ich konnte mich auch sehr gut mit dieser „FremderPlanet“- Thematik anfreunden und ich muss sagen, dass ziemlich krasse Sachen passiert sind. Es war also alles andere als harmlos von Zeit zu Zeit.

 

Besonderheiten:

Zwischen den Kapiteln gibt es immer kleine Ausschnitte eines „besonderen“ Gespräches. Sie waren irgendwie cool, aber ich hab mir noch immer keine Meinung über sie bilden können, weil ich sie einerseits nützlich und dann doch sehr unnötig finde.

 

DiesDasJenes:

Ich habe mir das Buch von einer wundervollen Freundin ausgeliehen! ❤ Deswegen nochmal danke, wenn du das hier liest.

 

Fazit:

These Broken Stars gehört ja zu den Büchern, die sehr krass gehypt wurden… ich bin der Meinung, dass das nicht völlig sinnlos ist.

Die Idee ist unfassbar genial und ich mag die Umsetzung echt gerne, obwohl ich ein bisschen mehr von ihr erwartet hatte, weil es ja so gehypt wurde.

Aber im Endeffekt war es nichts Gravierendes, was mich gestört hat, und hat mich nicht davon abgehalten mich sehr in dieses Buch zu verlieben.

Also: Die Thematik ist genial, die Charaktere ziiiiiemlich cool und ihre Entwicklung wunderschön zu beobachten, außerdem hat es geniale Höhen und Tiefen.

Und natürlich ein bisschen Liebe.

Es ist also eine ziemlich gute Mischung entstanden, die man wirklich gut lesen kann.

Ich spreche also eine Leseempfehlung an all die aus, die sich nicht sicher sind, ob es sich lohnt es zu lesen.

Es lohnt sich.

   

 

Spacige Grüße,

Lulu

 

Advertisements

2 Gedanken zu “These Broken Stars – Amie Kaufman & Maegan Spooner

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s